Urlaubszeit

Wir lieben es Urlaub zu machen und diese Zeit gemeinsam zu genießen. Wir reisen sehr oft und wir wollen es auch nicht missen. Eigentlich sind wir in jeden Ferien unterwegs und an langen Wochenenden und oft auch mal ein Wochenende einfach so. Hier möchte ich euch ein paar allgemeine Ratschläge geben, was darf nicht fehlen in unseren Koffern…

In den anderen Beiträgen stelle ich euch nach und nach unsere Reiseziele und unsere Ideen und Erfarhrungen in Bezug auf verschiedene Unterkünfte vor.

  1. Wäsche, Gewicht und Arbeit einsparen: Ich sammel von Urlaub zu Urlaub das, was an Wäsche nicht mehr zu Hause getragen wird- Unterhosen aus denen langsam das Gummi rauskommt, Unterhemden mit Flecken, Strumpfhosen, die langsam aber sicher ausleiern. Pullis mit Flecken…. Ja auch die Fleckensachen sammel ich. Also die mit den Flecken die nicht mehr rausgehen. Diese wandern dann, je nach Jahreszeit und Urlaubsvorhaben in die Taschen und Koffer. Am Urlaubsort werden die dann ganz cool “ Ach herrje, das Kind hat sich mal wieder bekleckert 😉 ;)“ getragen und dann wandern die im Urlaub in die Lumpentüte und die nächste Kleiderspende. So spare ich enorm Wäsche und auch das Packen für den Rückweg geht einfacher…
  2. Stifte und leere Zettel gehören immer in unsere Taschen ebenso kleine Spiele wie Dobble und Memory aus der Dose. Die Kinder lieben es zu malen und oft wird auch versucht die Landschaft nachzumalen, wer weiß welche verborgenen Talente hier noch schlummern 😉 Die Spiele lassen sich super am Strand, im Restaurant oder in der Ferienwohnung spielen und nehmen, Dank an die Dosen, kaum Platz weg.
  3. Meine Manduca, ich habe mittlerweile schon die zweite Manduca und ich nehme sie in jeden Urlaub mit und auch so auf Ausflüge. Es ist so praktisch, in einem Bergdorf in Italien mit unzähligen Treppen oder auf einem Markt oder wenn der Kleine im Wagen mal nicht einschlafen kann oder unser Vincen(3,5 Jahre alt) nicht mehr laufen kann..
  4. Eine kleine Kühltasche, die genau zwischen den Fahrer- und Beifahrersitz passt. Hier kommt IMMER eine Packung Stapelchips rein. Wir essen wenig solcher Sachen und daher ist das immer ein Highlight, wenn wir dann im Stau stehen und alle nölig werden, dann hilft so eine kleine „Besonderheit“ schon um den Mitfahrern die Zeit etwas zu „versüßen“. Vorteil an den Chips- die matschen Dank der Dose nicht so wie die aus der Tüte, die Dose kann wieder geschlossen werden, sie sind gut zu verteilen- natürlich GERECHT und FAIR 😉 sonst gibt es auf den Rückbänken Theater… zudem ein bis zwei Babygläschen mit Joghurt / Quark. Auch das mögen die Großen zwischendurch mal und hilft uneingeplante „Pausen“ besser zu überstehen. Gurken, klein geschnitten in Scheiben. Die Kinder lieben Gurken und man kann Gurken wunderbar transportieren, denn im Vergleich zu vielen Obstsorten matschen die nicht und auch die Kleinsten können die schn früh „essen / lutschen“.Ganz wichtig natürlich noch WASSER.
  5. Ein Taschenmesser und so ein „Bundeswehrbesteck„. Ich weiß gar nicht, wie es richtig heißt aber ich meine dieses zusammenhängende Besteckset aus Messer, Gabel und Löffel. Nimmt keinen Platz weg aber man hat was um den Apfel zu schneiden oder auch das Joghurt zu löffeln…
  6. Eine Taschenlampe.Ja, vielleicht etwas ungewöhnlich aber Stau in der Nacht und man will nicht die Deckenlampen anmachen um die Kinder zu wecken aber doch mal eben nach dem Rechten schauen… zudem super als Ablenkungsspielzeug zwischendurch.

Was auf einem Ausflug nicht fehlen darf!

Wir sind häufig mit dem Fahrrad oder zu Fuß und mit Laufrädern unterwegs. Sind wir nur auf einem „unserer“ Rundwege unterwegs, dann brauchen wir außer Wasser und ggf. etwas Proviant nicht viel. Wenn wir jedoch längere Ausflüge planen oder in anderen Städten unterwegs sind, dann haben wir ein paar Tipps, die uns IMMER helfen:

Da Felix ja noch klein ist sind die Wickelsachen natürlich immer dabei aber für alle anderen habe ich auch immer mit:

1.Einen Waschlappen in einer Tupperdose mit Deckel. Wir stellen uns mal vor, dass alle vier grade ein Eis verputzt haben und nun kleben die kleinen Patscher ( und ich hasse Klebefinger… ). Bis wir eine öffentliche Toilette gefunden haben dauert es ewig, bis ich alle mit Feuchttüchern gesäubert habe, ist mind. eine halbe Packung weg und irgendwie kleben die Kinder immer noch. Daher unser Waschlappen. Vor jedem Ausflug wird ein Lappen in Wasser getränkt und in einer Dose verstaut – einfach, effektiv und auch Umweltschonend!

2.Matchboxautos, denn die kann man sowohl in einem Stadtpark als auch im Sand oder sogar im Restaurant auf dem Tisch fahren lassen. Sie sind klein, vielseitig und in den meisten Haushalten „fliegen bzw fahren“ genug davon herum.

3. Wasser ohne Kohlensäure, die Kinder haben alle Flaschen, die man immer wieder befüllen kann und der Vorteil an stillem Wasser- alle Kinder können es trinken, auch Felix und man kann es in vielen Städten kostenfrei auffüllen. Ich empfehle hier welche mit Schraubverschluss und in wirklich gute Flaschen zu investieren. Unsere kosten ca. 6-10€ pro Flasche und sind nach nem Jahr noch immer super. Die „einfachen aus der Drogerie“, oft mit Strohhalm, haben, meiner Meinung nach, folgende Nachteile: sie laufen schnell aus, viele Kinder haben die gleichen Flaschen und somit ist die Gefahr sie zu vertauschen hoch und drittens lernen die Kinder so mit Strohalm zu trinken und wollen dann ot auch diesen im Restaurant.. wiederrum schadet dies der Umwelt und hey, wir alle wollen ja noch eine Zeit hier verbringen.. zudem sehen die guten Flaschen oft auch wirklich gut aus und Mamas Tasche bleibt trocken!

4. Einen Ball, denn das ist für uns ein Must Have- wir haben immer zwei nicht zu große aber feste dabei und die haben uns so manche ruhige Minute im Stadtpark oder am Strand beschert und selbst im Restaurant, wenn wir Erwachsenen noch einen Espresso trinken und die Kinder nicht mehr sitzen bleiben wollen ( und nach dem Essen auch nicht mehr müssen) und ruas flitzen um im Garten/ am Strand Ball zu spielen. Unsere Bälle werden als Fußball, Handball und auch „Kullerball“ gebraucht und haben schon so einiges von der Welt gesehen.

5. Ein klein zusammenfaltbares Microfaserbadehandtuch. Warum? Weil es immer irgendwo einen Brunnen, Matschspielplatz oder See gibt und die Kinder ihre Finger nicht davon lassen können und wollen.

6. Ersatzunterhosen, weil die Kinder sich bei diesen, in Nr. 5genannten Wasserspielen, so bis auf die Unterhose ausziehen und spielen können und dann Dank Ersatzunterhose später geht es dann „frisch und vor allem trocken“ weiter.

7. Eine kleine 1. Hilfetasche. Da gehört für uns etwas Notfallgel zum Kühlen, Pflaster und Verbandszeug sowie Schmerzzäpfchen und Schmerzsaft rein.

8. Last but not least ein Tipp um die Kleinen auch im Notfall in einer großen Stadt wiederzufinden. Wir haben immer einen Kugelschreiber dabei. Damit schreiben wir den Kindern ihre Namen und unsere Telfonnr. auf den Arm. Gehen sie dann dochmal verloren, dann brauchen Sie nur ihren Arm zu zeigen und Mama und Papa können verständigt werden.

Welche Tipps habt ihr noch so? Was nehmt ihr auf größere Ausflüge immer mit?

Uffeln – wo wir zu Hause sind

Wir wohnen in Uffeln, einem kleinen Vorort von Ibbenbüren. Ibbenbüren ist ja nun schon nicht riesig aber Uffeln ist winizig. Knapp 800 Menschen leben hier, etliche Schweine, Hunde, Pferde und so weiter. Uffeln hatte bis vor kurzem noch drei Gaststätten, mittlerweile noch zwei, eine davon auch mit Hotel. Also Leute, kommt uns besuchen und erlebt, was man hier so erleben kann!

Wir wohnen in einer der zwei größeren Siedlungen, ein großer Vorteil unseres Hauses ist die direkte Nähe zum Spielplatz, der grenzt nämlich direkt an den Garten. Uffeln hat leider weder Schule noch Kindergarten aber wir sind ganz gut an das Bussystem angeschlossen. EInen Laden sucht man ebenfalls vergeblich aber in ein paar Minuten mit dem Auto oder Rad erreicht man die großen, bekannten Supermarktketten.

Juhu, ich habe es geschafft.

Ich habe schon länger überlegt einen Blog zu starten … aber wie das immer so ist… es bleibt erstmal bei „ich habe überlegt“, “ ich würde gerne“….aber grade sitze ich in Ligurien, im kleinen Bergdorf Pietrabruna und habe die Zeit und die Ruhe und vor allem ganz viel Lust endlich zu starten! Ich fange heute mal damit an, womit man eigentlich startet, der kurzen Vorstellung;)

Also, wer sind wir? Wir, das sind mein Mann Timo und ich und unsere vier Kinder Johannes (6), Sofia (5), Vincent (3) und Felix (1). Zu Hause sind wir in einem kleinen, keine 1000 Einwohner zählenden Vorort von Ibbenbüren, in Uffeln aber jedes lange Wochenende, viele kurze Wochenenden und alle Ferien sind wir in der Welt unterwegs und wenn wir nicht grade unterwegs in der Weltgeschichte sind, dann machen wir auch gerne Ibbenbüren und die Gegend unsicher oder manchmal auch nur das Haus…:) Die beiden Großen gehen nun nach den Sommerferien in die Schule, die beiden Kleinen in den Kindergarten, mein Mann ist die Woche über immer erst spät zurück und ich bin selbstständige Übersetzerin und Dozentin für Sprachkurse. Trotz all dem, was so ansteht, versuchen wir immer auch viel zu unternehmen, als Familie. Und darüber möchte ich berichten. Ich höre so oft, “ ich weiss gar nicht, was ich mit den Kindern machen soll. “ “ Meisten sind wir zu Hause, alles andere ist Stress.“ Aber das muss nicht sein und ich möchgte euch und Sie einfach teilhaben lassen und vielleicht auch den einen oder anderen Tip für Ausflüge in die Umgebung oder den nächsten Urlaub geben!

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